WS 06/07: Seminar - Empathie und Sympathie 3 KP (15689-01)

Dozierende: Hans Bernhard Schmid

Zeit: Mittwoch, 18.15-20.00 Philosophisches Seminar (Schönes Haus), Seminarraum 22

Inhalt: Sympathie und Empathie sind in mehrerlei Hinsicht von philosophischem Interesse. Mit ihnen befaßt sich die Philosophie des Geistes ebenso wie die Sozialtheorie und die Ethik. In dieser Seminarveranstaltung soll ein Überblick über die wichtigsten historischen und aktuellen Erträge aus diesen Forschungsfeldern gewonnen werden; besonderes Augenmerk gilt dabei einigen offenen Fragen aus der gegenwärtigen philosophischen Forschung.

Literatur: Syllabus und Textgrundlage werden am Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben.

Module: Module: Praktische Philosophie (MSF - Philosophie), Theoretische Philosophie (MSF - Philosophie), Probleme der Praktischen Philosophie (BSF - Philosophie), Probleme der Theoretischen Philosophie (BSF - Philosophie)

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WS 06/07: Seminar - Intentionalität 3 KP (16126-01)

Dozierende: Anita Konzelmann Ziv

Zeit: Mittwoch, 12.15-14.00 Philosophisches Seminar (Schönes Haus), Seminarraum 22

Module: Probleme der Theoretischen Philosophie (BSF - Philosophie), Modul Theoretische Philosophie (MSF - Philosophie)

Inhalt: Franz Brentano definiert Intentionalität als "Beziehung auf einen Inhalt", "Richtung auf ein Objekt" oder "immanente Gegenständlichkeit", die psychische Phänomene charakterisieren und sie vor physischen Phänomenen auszeichnen soll. Ausgehend von Brentanos Begriffsbestimmung fokussiert die in der phänomenologischen und analytischen Tradition geführte Diskussion um Intentionalität als "das Spezifische des Geistes" folgende Themenbereiche:

  • Intentionalität und "mind": Ist Intentionalität ein ausreichendes und notwendiges Kriterium mentaler Zustände?
  • Intentionalität und Repräsentation: Ist Intentionalität mit Repräsentation identisch?
  • Intentionalität als Relation: Welcher Art sind die Objekte intentionaler Zustände?
  • Intentionalität und Sprache: Haben Intentionalität und Sprache eine gemeinsame Struktur?

Wir werden anhand von Textbeispielen (Meinong, Husserl, Russell, Searle, Quine, Dennett, Dretske, Fodor, …) die Argumente studieren, die den Lauf der Debatte um den Intentionalitätsbegriff prägen. Sie illustrieren sowohl die im Intentionalitätsbegriff artikulierte Verschränkung von Philosophie des Geistes und Sprachtheorie, als auch die Vielfalt der sich daraus ergebenden Fragestellungen.

Literatur: Literaturliste zum Seminarbeginn verfügbar; weitere Textauswahl im Verlauf des Seminars. Zur Vorbereitung empfohlen: John Searle (1983), Intentionality. An Essay in the Philosophy of Mind, Kapitel 1 und 2.

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